runningdad’s Blog

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Februar 28, 2010 · Hinterlasse einen Kommentar

Erstens kommt es anders und zweitens als man denkt.

Nachdem gestern abend mit einem schönen Feuerchen und leckerem Grillfleisch bei schönsten Wetter die Grillsaison eröffnet worden ist, war heute Sturmwetter angesagt.So heftig , das ich nicht aufs Laufband ging ,sondern nach draußen mußte.Bergtraining und schlimmstes Sturmwetter hörte sich gut an und so packte ich mich wetterfest ein und schnappte mir alles was ich brauchte. Vorsichtshalber auch die Kamera mitgenommen um gegebenenfalls schöne Bilder zu machen.Bilder habe ich auch gemacht. Von umgestürtzten Bäumen ,die mir den Weg versperrten und zerstörten Pavillion.

Ich habe das Sauwetter richtig genossen. Der Regen fühlte sich wie feine Nadelstiche an. Bei Gegenwind bin ich zum Walker unfreiwilligen Walker geworden und bergab mit Rückenwind bin ich zu neuen Geschwindigkeitsrekorden gelaufen.Der Wind drückte meine Beine mit solcher Kraft zur Seite , das ich unfreiwillig mit den Füßen in Pfützen landete. Bei jedem Baum , an dem ich vorbeilief , kam zusätzliche Spannung auf, weil es knarrte und krachte. Mehrfach war der Weg zum Berggipfel durch zuvor umgestürzte Bäume versperrt und ich mußte drunter oder drüber klettern.Überall lagen Stöcke auf dem Weg ,die zum Stolpern einluden.

Alles in allem war es ein sehr  schöner Lauf. Ich habe gemerkt, wie mein Körper lebt und arbeiten muß um vorwärts zu kommen. Ich habe das Laufen genossen und mich darauf gefreut, hier was zu schreiben und meine Bilder zu zeigen.

Zuhause habe ich dann erfahren , das zur gleichen Zeit eine Joggerin im nahegelegenden Köln das dritte Sturmopfer geworden ist.Das ist ganz schön gruselig , wenn  ich mir vorstelle , das sie höchstwahrscheinlich mit genauso viel Freude gestartet ist und das Laufen auch so genossen hat , wie so viele andere Läufer heute.Vielleicht hat sie sogar eine Kamera dabei gehabt.Es hätte auch jeden andern treffen können .

Ich bin jedenfalls froh und dankbar , das ich weiterlaufen und besonders weiterleben darf und vielleicht laufe ich bei dem nächsten Sturmtief doch wieder auf dem Laufband .

Meine Gedanken sind bei den Angehörigen und haben mein aufrichtiges Beileid.


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Winterzeit-schöne Zeit

Februar 25, 2010 · 3 Kommentare

Also ich kann es bald nicht mehr lesen. Fast auf jedem Blog wird rumgeheult , das immernoch  Winter ist, es schneit und friert und es Zeit wird, das der Frühling kommt.Ich habe anfang März Geburtstag und die letzten 5 Jahre hat es danach immer nochmal richtig geschneit. Von daher soll sich erstmal keiner Hoffnung auf Frühling machen ,auch wenn paar Blumenzwiebel sprießen und vereinzelte Vögel morgens zwitschern.Nichts mit Frühling vorerst in Deutschland.Mancher mag mich jetzt hassen , aber  ich kann es nicht ändern und an mir liegt es auch nicht.Ich richte mich  schonmal auf 4 weitere Wochen mit Minustemperaturen ein. Das Leben ist halt halt kein Wunschkonzert.

Ich sag nur eins: Es gibt kein schlechtes Wetter , nur die verkehrte Kleidung.Und notfalls gibts es ja noch Laufbänder.

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Verschoben

Februar 24, 2010 · Hinterlasse einen Kommentar

ist nicht aufgehoben .Leider ist der erste Wettkampf dieses Jahres um 2 Wochen verschoben worden und findet erst am 13.03. statt. Die Veranstalter schickten heute eine Mail an die gemeldeten Teilnehmer , und erklärten darin die Absage.

da sich auf einem Großteil der Marathonstrecke derzeit noch eine Eisschicht von bis zu 10 cm befindet und die Wettervorhersagen für die nächsten Tage nicht darauf schließen lassen, dass bis Samstag eine deutliche Verbesserung der Strecke zu erwarten ist, haben wir uns dazu entschlossen, den 18. Bad Salzuflen Marathon auf den 13. März 2010 zu verschieben. ……..
hatten die Teilnehmer und wir bereits in den vergangenen Jahren häufig mit Neuschnee auf der Strecke zu kämpfen. In diesem Jahr befindet sich jedoch auf einem Großteil der Strecke eine Eisdecke, sodass wir eine sichere Nutzung der Strecke, die sich zum Teil innerhalb eines Naturschutzgebietes befindet, nicht sicherstellen können.

Jetzt muß ich  wohl noch etwas warten und mir eine schöne Alternative für das Wochenende suchen .Auf jeden Fall kann ich heute, dank der Absage , eine größere Runde als geplant laufen und die Eröffnung der Grillsaison am Samstagabend  werde ich wegen einer Eisschicht auch nicht verschieben.

Vielleicht schaffe ich es ja mal  hier ein bischen Farbe in den Blog zu bringen . Habe dieser  Tage einen wunderschönen Blog entdeckt und bin echt neidisch geworden und mich gefragt , ob ich das wohl auch mal so hinbekomme . Aber ich habe ja jetzt schon fast keine Zeit übrig. Wer mal schauen möchte Jana-Kiesendahl.

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Es schmerzt

Februar 19, 2010 · Hinterlasse einen Kommentar

diesmal am großen Zeh. Wieso und weshalb weiß ich nicht ,aber es ist immer dasselbe. Sobald ein Laufereignis ansteht, bekomme ich Probleme oder irgendein Wehwehchen.Mal ist es ein Knie ,welches wehtut,ein anderesmal ist es ein Ziehen im Oberschenkel.Das ich es mir nicht einbilde , sehe ich jetzt wieder. Ich habe mir die Nägel geschnitten und ein Nagel probiert in den Zeh reinzuwachsen. Durch meine Fummelei ist der Zeh entzündet und dick geworden.
Es ist zwar nicht so schlimm , das ich befürchten muß , nicht laufen zu können , aber komisch ist es schon .Und was ich sehe und fühlen kann , muß ja auch irgendwie dasein und kann nicht nur auf Einbildung beruhen . Ein bißchen Salbe und den Nagel schön in die richtige Richting nach oben hochbiegen , dann klappt das schon. Was Fußnägel angeht, habe ich inzwischen einige Erfahrung gesammelt , aber das möchte ich jetzt nicht vertiefen. Meine Frau hat zu ihrem Leidwesen schon einiges mit erleben müßen.
Das Blöde ist einfach es dämpft etwas meine Vorfreude auf einen Lauf, weil irgendwie befürchte ich halt doch, das ich es nicht in den Griff bekomme und der Start ins Wasser fallen könnte.
Aber vielleicht sehne ich in meinem tiefsten Inneren auch einfach die Probleme nur herbei ,um später ein Versagen oder schlechtes Abschneiden zu entschuldigen.Das ist zwar noch nicht vorgekommen, aber man weiß ja nie , was kommt.
Hier schreibe ich über ein anderes Problem mit meinem Knie knapp einen Monat vor dem MetroMarathon in Düsseldorf 2009. Es ist zwar dann super gelaufen , aber auch hier habe ich plötzlich in der Vorbereitung Probleme gehabt. Es mag alles Zufall sein , aber ich bin mal gespannt , was mir vor dem Wienmarathon in die Quere kommt.
In acht Tagen gehe ich auf jeden Fall in Bad Salzuflen an den Start. Mit oder ohne Nagel werde ich dann sehen. Wäre nicht der erste Nagel ,der auf der Strecke bleibt.

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Der Letzte gewinnt

Februar 13, 2010 · Hinterlasse einen Kommentar

Letzter werden und doch gewinnen?
Hört sich paradox an und doch ist es mir manchmal möglich. Wenn es mir die Zeit erlaubt und ein “Langer Lauf ” ansteht, mache ich manchmal einen imaginären Wettkampf auf dem Laufband.
Es ist eher ein Spiel als ein Wettkampf, nur das meine Mitspieler nicht wissen , das ein Spiel stattfindet.Was auch besser ist , weil sonst wäre der Name” Alle gegen einen” wohl angebrachter und ich von anfang an chancenlos.
Das Ganze ist relativ simpel.
In unserem Fitnessstudio stehen auf der oberen Etage neun Laufbänder nebeneinander.Sobald ich anfange zu laufen , fängt das Spiel an. Ich habe erst gewonnen , wenn keiner mehr auf einem anderen Laufband läuft, walkt, joggt oder sonstwas macht .Das Unberechenbare ist, man weiß nie wer und wieviele auf die Laufbänder gehen.Wenn ein Laufband frei wird und ein neuer auf das Laufband geht , gilt es auch länger zu laufen , wie der neue . Die meisten laufen etwa eine halbe Stunde oder weniger und wechseln dann an die Geräte. Es gibt aber einige ,die laufen bis zu einer Stunde. Schnell sind da zwei drei Stunden rum. Wenn ich Pech habe , sind die ganze Zeit,die ich auf dem Laufband verbringe, mindestens ein oder zwei Laufbänder besetzt. Dann heißt es “Leider verloren , weil ich nicht letzter gewesen bin”.

Wer die Möglichkeit hat in einem großen Studio mit mehren Laufbänder zu laufen , kann es ja mal ausprobieren . Es kann ganz interessant werden , wenn man zur richtigen Zeit läuft. Hat eigentlich sonst noch jemand Ideen , wie man sich die Zeit auf dem Laufband vertreiben kann? Würde mich mal interessieren, weil die meisten Läufer meiden ja konsequent Laufbänder.

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Bin ich süchtig?

Februar 9, 2010 · 2 Kommentare

Mir ist etwas komisches passiert , was mich zum Nachdenken bringt und mich fragen läßt , ob ich süchtig nach laufen bin .  Das ich mal gereizt und angespannt  bin und eine innere Unruhe verspühre, wenn ich eine Laufpause machen muß,ist für mich nichts ungewöhnliches. Laufen entspannt und beruhigt mich , gib mir Bestätigung etwas geleistet zu haben und macht mich einfach glücklich. Es macht einfach Sinn für mich möglichst oft zu laufen.Das Laufen eine Sucht ist oder werden kann ,glaube ich nicht.  Ich laufe gerne  und jeder weiß , das ich gerne und oft laufe. Ich laufe für mich und erzähle wenig darüber wie oft und wo ich laufe. Auch suche ich nicht unbedingt einen Lauftreff oder Laufbegleitung.

Aber was läßt mich jetzt zweifeln?

Nach meiner Nachtschicht bin ich gefragt worden , ob ich wieder nach Hause laufe.Wie ich es oft mache, wenn ich noch die Power habe.Ich wollte diesmal nicht direkt nach Hause laufen , sondern mit dem Wagen  ins Studio fahren um auf dem  Laufband zu laufen. Da ich keine Laufklamotten anzog , sagte ich “nein ich laufe jetzt nicht”. Keine Ahnung warum ich nicht  gesagt habe , das ich natürlich noch laufen gehe.Vielleicht wollte ich nach der Nachtschicht einfach nur meine Ruhe haben oder einfach keine langen Gespräche mehr führen.
Später auf dem Laufband ,habe ich über die Situation nochmal nachgedacht und ich mußte an Alkoholkranke oder sonstige Suchterkrankte denken .Streiten Suchtkranke nicht auch ab , was sie machen?

Bin ich etwa schon süchtig und weiß es noch gar nicht?

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Baby an Bord

Februar 6, 2010 · 2 Kommentare

Da es schwierig ist bei diesen Wetter Laufpartner zu finden , muß der Sohnemann und ein Stofftier gezwungenermaßen mitkommen. Seit einigerZeit steht der Croozer in unserem Fuhrpark und wurde schon einige Male benutzt.
Bestzeiten sind zwar so  nicht möglich und auch Tempoeinheiten sind schwer umsetztbar , aber im Vordergrund steht ja der Funfaktor und das zusammen was erleben. Obwohl das Erleben ist eine Sache für sich. Entweder ist mein Laufschritt so gleichmäßig und entspannend oder der Croozer bietet soviel Schlafkomfort , das Yannick jedesmal einschläft. Vielleicht muß ich mal eine Strecke mit ordentlichem Kopfsteinpflaster suchen. Dann klappt das auch mit dem Wachbleiben.

Das  Bild ist von der  ersten  Fahrt und sicherheitshalbar ist die Mama als Begleitung mitgekommen.

Das  Bild ist  vor einigen Tagen entstanden und nach etwa einer Stunde sind wir umgekehrt , da es langweilig geworden und Yannick wieder eingeschlafen war.Sein Gesicht war etwas tiefgekühlt und die nächste Fahrt wird wohl erst wieder bei temparaturen  im Plusbereich stattfinden .

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Mein Schweinehund

Februar 1, 2010 · Hinterlasse einen Kommentar

48 Stunden pro Tag würden wohl nicht reichen,um meine gesteckten Ziele zu erreichen und alle Aufgaben, die anfallen, zu erledigen . Und da ich auch gerne einfach mal nichts tue und die Couch warmhalte, den Körper schone und die Seele baumeln lasse , muß ich schauen ,wo ich die verlorene Zeit wieder reinholen kann. Im Laufe der Jahre habe ich gelernt , das jede Strecke eine Laufstrecke sein kann , wenn man nur will. Gestern habe ich mich abends laufenderweise auf den Weg zur Arbeit gemacht ,wohlwissend das ich morgens nach der Nachtschicht auch laufend nach Hause muß.
So kam es heute , das ich nach der Nachtschicht den Heimweg im Laufschritt antrat. Nach ein paar 100m fuhr der innere Schweinehund, in Gestalt netter Arbeitskollegen, mit einem Auto an mir vorbei und bot mir an mich mitzunehmen
Sind es wirklich nette Arbeitskollegen oder sitzt da doch der innere Schweinehund am Steuer , der mich besiegen will?
Wie auch immer! Ich sagte meinen Kollegen ” Danke für das nette Angebot” und habe innerlich meinem Schweinehund den Mittelfinger gezeigt.
Ach, könnte ich doch jeden Tag den Schweinhund besiegen.

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Baukastensystem

Februar 1, 2010 · Hinterlasse einen Kommentar

Diese Jahr habe ich mir vorgenommen in meinem Training mal den ein oder anderen langen Lauf durch einen kleinen Wettkampf zu ersetzen. Bei meiner Suche bin ich auf den LC92 Bad Salzuflen gestoßen. Dieser bietet am 28.02.2010 einen Marathon im Baukastensystem an , bei dem man nach dem Start entscheidet, ob man 18km,26km ,34km oder gar die 42km läuft.Immer am Ende einer 8km Runde kann man entscheiden, ob man weiterläuft oder aussteigt und dann die jeweilige Distanz und Zeit gewertet wird.
Die Teilnehmerzahl ist auf 1500 begrenzt und schließt sobald die Anzahl erreicht ist.Die Anmeldung ist noch bis zum 20.02.2010 möglich. Eine Nachmeldung ist laut Veranstalter nicht möglich.
Wer schon angemeldet ist oder das es noch vorhat , kann sich ja melden und vielleicht läuft man paar km zusammmen.
Das Schöne an der Veranstaltung ist , das es wieder ein Rundkurs ist und die nichtlaufende Begleitung mehrmals die Möglichkeit hat,die Läufer anzufeuern ohne große Strecken zurücklegen zu müssen. Obwohl bischen Bewegung hat noch keinen Nichtsportler geschadet.

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25 jähriges Jubiläum

Januar 27, 2010 · Hinterlasse einen Kommentar

Jedes Event hat mal Jubiläum. Dieses Jahr findet ein besonderes Jubiläum im Luftkurort Davos  in der Schweiz statt. Nicht etwa das Weltwirtschaftsforum, was dieser Tage stattfindet,feiert, sondern der K78 feiert 25 jähriges Bestehen.Der Klassiker unter den Ultrabergläufe veranstaltet aus diesem Grund ein mehrtägiges Rahmenprogramm namens Highseven ,welches am 25 Juli beginnt und sogar mehrheitlich kostenlos ist! Gibt es ein besseres Jahr für den ersten Start beim K78? Ich glaube kaum. Also ich kann mit Freude berichten , das die Startgebühr schon abgebucht worden ist.

Seit 1986 findet der Swiss Alpine Marathon  jetzt schon in der höchstgelegenen Stadt Europas statt. Mit den Jahren wurden immer mehr  Wettkämpfe ins Programm genommen  und so kamen zum größten Bergultamarathon der Welt K78  und dem höchstgelegenen Marathon Europas K42 auch ein Kulturmarathon , eine Halbmarathonstrecke ,eine Nordic Walking und eine Strecke für die ganz Kleinen dazu. Ganz nach dem Motto “Früh übt sich!” Leider fehlt eine Strecke für Krabbler.

Hier ist ein kurzer Film vom Swiss Alpine

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